Rosenau - Lokalität & Bühne in Stuttgart

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Liebe Gäste und Freunde der Rosenau,

Wir machen Sommerpause!

Die Rosenau ist vom 27. Juli bis einschließlich 08. September in den Sommerferien. Wir freuen uns Sie ab dem 09. September wieder begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen schöne Ferien und erholsame Sommertage

LIEBES PUBLIKUM, WERTE GÄSTE,

an dieser Stelle schreiben aus berufenem Munde unsere Künstler das Vorwort für unser Programmheft. Dieses Mal kommen die einleitenden Worte von Friedemann Weise. Und ich freue mich, Sie schon bald wieder in der Rosenau zu begrüßen.
Ihr Michael Drauz!

Friedemann Weise

Liebe TicketkäuferInnen,

vordergründig ist es eine schöne Tradition der Rosenau, das Vorwort im Programmheft den KünstlerInnen zu überlassen. Es wird der sympathische Eindruck vermittelt, dass die Künstler- Innen hier im Mittelpunkt stehen. In Wahrheit ist es natürlich nur eine schwäbische Sparmaßnahme der Geschäftsleitung: Warum soll ich mir zu jeder Spielzeit 2000 Zeichen aus den Fingern saugen, wenn es irgendein Kleinkünstler auch koschtenlos macht, nur um seinen Namen einmal mehr in diesem Heft zu lesen.

Und natürlich habe auch ich gleich zugesagt, als ich gefragt wurde. Dabei sollte ich statt dieser Worte hier eigentlich an meinem Soloprogramm „Bingo“ schreiben, das am 4. Oktober in der Rosenau Premiere feiert. Nicht etwa Stuttgart-Premiere, sondern Weltpremiere! Und diese Tatsache zeigt schon, dass ich ein großer Freund dieses legendären Kleinkunschttempels bin. Wo sitzt man schon mit dem Chef des Hauses nach dem Soundcheck bei ein paar Maultäschle zusammen? Wo erinnert sich nicht nur der Techniker, sondern sogar das Mischpult an deinen letzten Auftritt? Wo muss man nicht mit dem Taxi in ein schlechtes Hotel am Rande der Stadt fahren, sondern hat eine Künschtlerwohnung quasi über der Bühne?

Aber das ist ja mal wieder nur die Sicht der selbstverliebten Künstler- Innen, eigentlich geht es in der Rosenau immer nur um Sie, hochverehrtes Publikum! Das zeigt das liebevoll kuratierte Programm, das sich immer wie das Who-is-who („hu isch hu“) der deutschsprachigen Kleinkunstszene liest.
Ich verstehe sehr gut, dass Sie immer wieder so zahlreich hier erscheinen. Sie wissen nach all den Jahren: Wer hier spielt, wird scho was könne. Und dieses gegenseitige Vertrauen hilft vor allem solchen KünstlerInnen, die noch nicht automatisch ausverkauft sind. Gleich bei meinem allerersten Besuch kamen über 50 Leute und blieben sogar! Solche Abende helfen einem über die Abende, wo nicht alles so gut läuft wie hier in der Rosenau.

Friedemann Weise

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