Rosenau - Lokalität & Bühne in Stuttgart

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Liebes Publikum, werte Gäste,

an dieser Stelle schreibt aus berufenem Munde einer unserer Künstler das Vorwort für unser Programmheft. Dieses Mal kommen die einleitenden Worte von Stefan Waghubinger. Und ich freue mich, Sie schon bald wieder in der Rosenau zu begrüßen. Ihr Michael Drauz!

Stefan Waghubinger

Ja, das war ... lassen sie mich überlegen. Ich war ungefähr ein paar Jahre alt oder älter. Wie ich das erste Mal davon gehört hab. Von der Rosenau. Das war aber damals ... bei mir, da war das so ein, ja wie sagt man, so eine Region in Österreich.

Da sind wir hingewandert, angeblich zum Vergnügen. Mit meinen Eltern. Ein Ausflug halt. Nicht aufs Land, weil auf dem Land waren wir ja schon, da haben wir ja gewohnt, praktisch vom Land woanders hin, wo auch Land war. Aber irgendwie war die Aussicht besser haben die Erwachsenen gesagt. Ich weiß es nicht, weil wir Kinder haben nicht so genau hingeschaut.

Das Problem für uns Kinder waren ja nicht die Ausflüge, sondern die Ausflugsziele. Weil – um die zu erreichen, mussten wir auf den ausgelatschten Wegen gehen, manchmal sogar wandern oder marschieren und haben einen Umweg nach dem anderen verpasst und die hätten uns ja viel mehr interessiert.

Die Rosenau in Stuttgart ist insofern besser, weil man mit der S-Bahn hin kann und dadurch der Ausflug schon mit dem Ziel beginnt. Weil – es ist ja so, wenn man sagt – gehen wir heute Abend weg und man geht in die Rosenau, dann ist man praktisch schon angekommen. Man könnte sagen, weggehen und ankommen fallen physikalisch an einem Punkt zusammen an dem man dann gemütlich sitzen kann.

Dadurch spart man Zeit und dafür kann man sich dann ein Bier bestellen oder einen Wein trinken oder was Nichtalkoholisches gibt es glaub ich auch.

In der Rosenau ist es so: Man sitzt gut, man isst gut und man hat gut lachen. Und Aussicht hat man ja auch. Die Aussicht auf einen schönen Abend ist durch das spezielle Klima in der Rosenau ganzjährig gewährleistet. Sicher, ein Umweg ist es schon. Man könnte in der Zeit auch seine Steuererklärung machen. Man verliert schon Zeit, die man dann für sich hat.

Aber es ist ja alles ausgeschildert. Hier in dem Heft da. Das ist so ein Kompass für Umwege, wo sich drüber stolpern lohnt. Zum Altinger Michael kann man oder zur Piechotta Anna oder zu Simon & Jan oder rauf zum Wopp Timo oder rüber zur Köbernick Uta oder sich beim Miller Rolf hinsetzen oder zünftig zum Fröschle Thomas oder dem Nitsch Sebastian. Oder irgendwo halt. Sind ja alles Sehenswürdigkeiten.

Also dann … lesen Sie sich’s gut durch und kommen Sie gut vom Weg ab.
Ihr Waghubinger Stefan

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